Simon Schweiger
Vorname: Simon
Schweiger: Schweiger
Home: Bergen, Deutschland
Home away from home: Innsbruck, Österreich
Größe: 1.74 m
Gewicht: 65 kg
Board: Squad 155 oder 158
Stance: 58.5 cm
Sponsoren:
- Völkl Snowboards
- Smith
- ThirtyTwo
- Etnies
- Bliss
- Neff
- Flux
- Planet Earth
- Ich bin kein großer Contest-Fahrer
Du hast sicher einen Spitznamen – erzähl uns, wie er entstanden ist.
Yep, mein Spitzname ist „Kame”. Die Geschichte dahinter ist eigentlich mehr oder weniger eine Familientradition. Meine Großeltern hatten mal ein Restaurant, das hieß „Kame“, und von da an hießen fast automatisch alle Familienmitglieder „Kame“.
Erinnerst du dich an deinen ersten Tag auf dem Snowboard?
Ungefähr vor elf Jahren bekamen meine Schwester und ich ein Snowboard zu Weihnachten. Wir mussten es uns teilen, also fuhr einen Run sie, den nächsten ich. Wir waren beiden total begeistert von unserem neuen Spielzeug – und sind es bis heute!
Wie hast du damals neue Tricks gelernt?
Damals gab es kaum jemanden, von dem du dir was abschauen konntest. Aber als ich dann ein paar Magazine in die Finger bekam, wusste ich endlich, was ich zu tun hatte. Also hab ich in der Schule immer die Mags gelesen und am Nachmittag die dort gezeigten Tricks ausprobiert.
Warum bist du seither nie mehr vom Snowboarden losgekommen?
Bevor ich mit dem Snowboarden anfing, bin ich Skirennen gefahren und hab dafür trainiert; aber nach einer Weile hatte ich absolut keine Lust mehr. Snowboarden war einfach so anders. Man hatte plötzlich so viele neue Möglichkeiten, Spaß zu haben, die man beim Skifahren nicht hatte. Außerdem konnte man in beide Richtungen fahren! Das war der Hauptgrund!
Du bist wahrscheinlich schon in unzähligen verschiedenen Ressorts Snowboard gefahren. Was ist dein Lieblingsgebiet, was war das exotischste und wo würdest du in Zukunft gerne leben und shredden?
Ich habe eigentlich kein Lieblingsressort, aber grundsätzlich finde ich hoch gelegene Gebiete am besten, über 2500 m. Aber es ist immer eine Frage der Bedingungen und was Mutter Natur für uns vorbereitet hat. Das exotischste Gebiet war wohl Neuseeland mit diesen durchgeknallten Vögeln, die meine Bindungs-Straps angefressen haben. Ich hab keine Ahnung, wo ich in Zukunft noch fahren werde. Ich bin super gerne und zu jeder Jahreszeit in den Alpen, in den Bergen und an den Seen. Aber seit ich mit dem Surfen angefangen habe, sehe ich mich selbst eher irgendwo am Meer, um Wellen abzureiten.
Du hast sicher schon einen ganzen Haufen Snowboard-Videos gesehen. Was ist dein Lieblings-Videosegment und warum erinnerst du dich daran ganz besonders?
Nicolas, Gigi, Wolle, und die ganzen Jungs haben’s einfach drauf. Mir gefallen Video-Parts am besten, die Snowboarden in Reinform zeigen. Also keine Rails, nur Powder!
Was ist dein Lieblingstrick. Hast du irgendwelche Specials auf Lager?
Ich mag Methods, yeah! Und Jib-Tricks im Powder, einfach nur herum cruisen. Specials? Ich hab da so einen BS 7 mit Flip, so ähnlich wie Andy Wiig ihn macht. Das wäre so was wie ein Special, denk ich.
Was gefällt dir an Völkl Snowboards am besten?
In den letzten drei Jahren ist mir kein einziges Board gebrochen! Einfach super Qualität!
Was ist mit Entertainment? Welche Musik hörst du und welche Filme schaust du?
Ich habe ungefähr 20 Gigs Musik und ein paar Filme. Normalerweise schau ich mir sie einmal an und werde sie dann wieder los. Bücher behalte ich.
Wie sieht’s mit Essen und Trinken aus – irgendwelche Vorlieben?
Das ist der einzige Grund, warum ich mal reich werden will! Weil ich die Möglichkeit haben möchte, mir jedes Restaurant dieser Welt leisten zu können und alle auszuprobieren! Eines muss Essen allerdings immer sein: frisch!
Was war deine bisher beeindruckendste Erfahrung?
Unser Leben liegt in unseren Händen und was man sieht ist das, was man sehen möchte. Vergesst das nicht und lebt eure Träume! Das Leben kann auch manchmal ganz schön schwierig sein, aber es ist das beste, was uns passieren konnte.
Und dann noch zum Schluss: Was ist dein größter Traum?
Außer, dass ich ein totaler Food-Maniac werden möchte, würde ich mir wünschen, dass die Leute mehr Respekt zeigen. Gegenüber sich selbst, gegenüber anderen und gegenüber unserer Natur und Umwelt. Es wird immer wichtiger werden, dass wir miteinander auskommen und gemeinsam Lösungen für ernste Probleme finden!
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