Chris Kröll
Vorname: Chris
Nachname: Kroell
Home: Mayrhofen, Österreich
Home away from home: Am Strand in der Sonne
Größe: 1.67 m
Gewicht: 62 kg
Board: Squad Prime 152
Stance: Regular, +21/-6
Sponsoren:
- Völkl Snowboards
- Adidas Eyewear
- Carhartt, Deeluxe
- Pow
- Skullcandy
- Bern, Ästhetiker
Highlights:
- TTR #17 2005/2006
- 7th place, Air&Style 2005
- 5th place, Air&Style 2004
- Best Trick Air&Style 2003
Du hast sicher einen Spitznamen – erzähl uns, wie er entstanden ist.
Mein Spitzname ist „CK”, und ich denke, er leitet sich von meinen Initialen ab. Ich weiß aber immer noch nicht, ob er auch was mit der Marke CK zu tun hat.
Erinnerst du dich an deinen ersten Tag auf dem Snowboard?
Ja, das war einem kleinen Skigebiet in Mayrhofen mit meinem Bruder. Unglücklicherweise hab ich mir auch gleich am ersten Tag die Nase gebrochen. Aber ich fand’s trotzdem cool.
Wie hast du damals neue Tricks gelernt?
Wenn man einen neuen Trick lernen möchte, muss man mental und körperlich bereit sein. Dann muss man ihn im Kopf immer wieder durchgehen und dann geht’s ans trainieren. Man muss den Trick immer und immer wieder versuchen, um ihn richtig hinzukriegen. So schaut’s aus.
Warum bist du seither nie mehr vom Snowboarden losgekommen?
Weil das Snowboarden mir etwas gegeben hat, auf das ich mich konzentrieren konnte und in dem ich mich verbessern konnte. Ich liebe jeden einzelnen Aspekt des Sports. Ich kann mich jeden Tag aufs Neue verwirklichen, außerdem ist es eine tolle Herausforderung. Man hat unzählige Möglichkeiten und es wird nie langweilig. Man kommt viel herum und lernt verschiedene Weltanschauungen kennen. Aber das Beste daran ist: man ist immer von wunderschöner Natur umgeben.
Du bist wahrscheinlich schon in unzähligen verschiedenen Ressorts Snowboard gefahren. Was ist dein Lieblingsgebiet, was war das exotischste und wo würdest du in Zukunft gerne leben und shredden?
Im Allgemeinen ist mein Lieblingsgebiet die Alpen, weil sie einfach so viele Möglichkeiten bieten! Das exotischste bisher war sicherlich Südkorea - sehr crazy alles. Wenn ich mir einen Platz zum leben und boarden aussuchen müsste, würde ich mich irgendwo in den Alpen niederlassen, oder auch an einem schönen Strand am Meer.
Du hast sicher schon einen ganzen Haufen Snowboard-Videos gesehen. Was ist dein Lieblings-Videosegment und warum erinnerst du dich daran ganz besonders?
Mein Lieblingssegment ist das von Gigi Rüf in „Destroyer” von KingPin Productions. Er hatte damals seinen ersten Part in einem Video und der hat ihm gleich den TWS Rookie of the Year Award eingebracht. Als Song hatte Gigi damals „Leuchtturm“ von Nena im Video – finde ich immer noch cool. Zu der Zeit war ich gerade in den professionellen Snowboard-Sport eingestiegen und ich hab Gigi sehr bewundert.
Was ist dein Lieblingstrick. Hast du irgendwelche Specials auf Lager?
Mein Lieblingstrick ist ein FS 1080. Der fühlt sich einfach genial an, wenn man den Grab lang genug halten kann. Ein paar Specials hab ich auch, denk ich. Ich würde gerne bald mal einen Double Cork ausprobieren.
Was gefällt dir an Völkl Snowboards am besten?
Die Tatsache, dass ich mich komplett darauf verlassen kann. Die Boards sind super stabil gebaut und mir ist in den letzten drei Jahren kein einziges gebrochen. Die Völkl-Jungs statten unsere Boards immer mit den neuesten Erfindungen und Technologien aus, und sie haben sehr viel Erfahrung. Was sollte man also sonst von ihnen erwarten als mit die besten Boards der Welt?
Was ist mit Entertainment? Welche Musik hörst du und welche Filme schaust du?
Ich hab ziemlich viele Dokus auf meinem Laptop, und natürlich ein paar echt coole Songs. In der letzten Zeit hab ich ziemlich viel Reggae gehört, aber meistens findet schließlich doch Punkrock den Weg durch die Lautsprecher in mein Ohr.
Wie sieht’s mit Essen und Trinken aus – irgendwelche Vorlieben?
Ich liebe die typische Tiroler Küche, aber ich mag auch asiatisch und Sushi. Bei Getränken gibt es wohl nichts besseres als frisches, sauberes Wasser. Wenn aber jemand mit einem Mojito daherkommt, würde ich auch nicht nein sagen.
Was war deine bisher beeindruckendste Erfahrung?
Die ganze geniale Zeit samt aller Erfahrungen, die ich bisher hatte und die mir der Sport ermöglicht hat. In dieser Zeit habe ich einige der wichtigsten Menschen, die ich heute kenne, getroffen. Danke für die Liebe, die ganze Unterstützung und das Vertrauen, das ihr in mich hattet und immer noch habt. Was wäre ich wohl ohne euch? Love!
Und dann noch zum Schluss: Was ist dein größter Traum?
Das weiß nur eine einzige Person…
Love, CK.
